Teilen ermöglicht achtsames Miteinander

In Gesellschaften, in denen es vorrangig

um Geld, Macht, Egoismus und Rechthaben geht,

passt Teilen nicht so recht ins Bild.

Menschen, die junge Menschen begleiten

und die für wenig Geld

ihr Leben, ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Liebe

mit anderen teilen,

werden in solchen Gesellschaften

nicht nur zu wenig anerkannt und gewürdigt,

sie werden zudem auch noch in Schubladen gesteckt:

Jugendleiter wollen nicht erwachsen werden,

Lehrer haben meistens Ferien,

Erzieherinnen sitzen am Sandkasten

und trinken Kaffee.

Es macht allerdings wenig Sinn,

in ein vergleichbares Rechthaben zu verfallen,

die Schuld bei den Repräsentanten der Gesellschaft

zu suchen und den eigenen Selbstwert

von anderen bestimmen zu lassen.

Erzieherinnen und Pädagogen wissen zumeist

sehr genau, was sie sich da „antun“:

Kinder sind manchmal nervtötend,

machen eine Menge Ärger und bringen ihre Begleiter

oft an die eigenen Grenzen – bis hin zum Ausbrennen.

Gleichzeitig bringen Kinder etwas ins Leben,

ohne das das Leben nicht lebenswert wäre.

Das könnte ein Teil der Weihnachtsbotschaft sein:

Das berührendste, klarste und eindruckvollste

Kommunizieren Gottes geschieht vielleicht

durch das Lachen und Weinen von Kindern.

Erzieherinnen und Pädagogen wissen das:

Durch das Anerkennen und Würdigen von Kindern,

sind sie selbst gewürdigt und anerkannt.

Sie lassen Kinder das wissen,

dass die ihrem Leben Sinn geben

und es lebenswert machen.

Erzieherinnen und Pädagogen,

die ihren Selbstwert

und ihre Bedeutsamkeit für die Welt

aus der Würdigung von Kindern beziehen,

verstehen sich nicht als Orchester,

bei dem einer dirigiert,

sondern als Team,

bei dem der Trainer mitspielt.

Solche Kinder werden Freunde sein.

Solche Erzieherinnen und Pädagogen

leben von innerer Würdigung

(auch wenn sie gleichzeitig für die Verbesserung

von äußerer Würdigung kämpfen),

solche Menschen wissen,

dass die Anfangsbuchstaben von

Teilen Ermöglicht Achtsames Miteinander

das Wort TEAM bilden.

So öffnet sich der Raum der Möglichkeiten.

Und dann ist wieder

ein bisschen mehr Frieden in der Welt.

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