Spielen dürfen

Spielen dürfen

 

Eltern und Erzieherinnen fragen sich manchmal

welche Erziehung denn wohl die beste sei.

Vielleicht diese:

 

Wenn Eltern und Erzieherinnen

gütiges Verstehen von Kindern suchen,

indem sie sich mitfühlend einfühlen

und dabei in wohlwollender Selbstfreundschaft

ehrlich, offen und echt in Verbindung bleiben

mit der natürlichen Wärme des Augenblicks,

dann bewirken sie damit

Zugehörigkeit, Sicherheit und Liebe

für sich und die anvertrauten Kinder.

 

Sie müssen dann nicht mehr ringen

um die Balance von Sein und Sollen,

Bewahren und Verändern, Fürsorge und Selbstfürsorge.

Manchmal genügt allein die Bereitschaft

das gute Tun oder Lassen zu wollen.

Alles Beginnen, Teilen und Hingeben

genügt vollkommen,

in seiner ganzen Unvollkommenheit.

 

Eltern und Erzieherinnen

die hin und wieder versuchen

ihre suggerierten oder eingebildeten Unzulänglichkeiten

dadurch zu kompensieren, dass sie versuchen

ihre Vervollkommnung in der Vervollkommnung

ihrer Kinder zu realisieren,

dürfen sich dieser einen unvollkommenen Wahrheit vergewissern:

Vielleicht gibt es nichts Schöneres und Wichtigeres als

Spielen,

am Spiel teilhaben

und beim Spiel zuschauen

 

Kinder, die erleben dürfen Begleiter zu haben,

die spielen können, die mitspielen können

und die beim Spielen zuschauen können,

„erziehen“ Kinder zu Kindern,

die spielen können, mitspielen können

und beim Spielen zuschauen können.

Es sind Kinder, die in Selbstfreundschaft

wohlwollendes Verstehen suchen

bedingungslose Wertschätzung entwickeln

und zu authentischen Persönlichkeiten werden.

Kinder, die im Spiel ihr Leben leben dürfen,

weil sie sich zugehörig, sicher und geliebt fühlen

sind Kinder, die bei anderen

Zugehörigkeit, Sicherheit und Liebe bewirken,

weil sie die ihr eigenes Leben leben lassen.

 

Kinder und Erwachsene,

die spielen, am Spiel teilnehmen

und beim Spiel zuschauen

erfahren sich als frei, leicht, gütig und friedvoll.

Sie erfahren Angst, Kummer und Sorge getragen

von der eigenen Herzenswärme.

Und sie tragen die wohlwollende Güte

kindlicher Himmelsnähe

spielerisch in die Welt. 

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