weil immer beides stimmt

weil immer beides stimmt

 

oder

die unerträgliche Leichtigkeit der Gleichzeitigkeit.

 

Ich bin in ganzer Ich-Vergessenheit und ganz bei mir.

Oder ganz bei Dir.

Ich bin in ganzer Du-Vergessenheit und ganz bei Dir.

Oder ganz bei mir.

 

Das heißt:

Ich will weder Dich glücklich machen (Du-Vergessenheit)

noch mich (Ich-Vergessenheit)

noch uns (Sinn- und Zweck-Vergessenheit).

 

Was bleibt?

Dies:

Gutes tun geschehen lassen.

 

Ich will Dir, mir und uns dienen

und Gutes tun geschehen lassen,

indem ich Dir, mir und uns

nicht mehr dienen will

um Gutes zu tun, zu bewirken, zu erzielen.

Ich will das Gute tun geschehen lassen.

 

Geschehen lassen geschieht,

wenn ich nichts mehr will,

weil ich alles will.

 

Im Geschehen lassen

wird mir die Balance geschenkt

von Tun und Lassen.

Und das

weder im wechselnden Nacheinander

noch im Entweder – Oder.

 

Balance heißt:

Im Tun ist das Lassen.

Im Lassen ist das Tun.

 

Dieses gleichzeitige Tun und Lassen

dient sowohl der Liebe,

als auch der Arbeit.

Arbeit und Muße sind in Balance,

schwingen ineinander,

ohne sich zu vermischen.

 

Arbeit, die sinnvoll ist,

weil sie weder Belastung, Erschöpfung noch Maloche ist,

beinhaltet Muße.

Und Muße, die sinnvoll ist,

weil sie weder Trägheit, Wellness, noch Ablenkung ist,

beinhaltet Arbeit.

 

Wenn ich in Sorge um mich bin,

drehe ich mich zu sehr

um meine Liebe und meine Arbeit.

Wenn ich in Sorge um Dich bin,

drehe ich mich zu sehr

um Deine Liebe und Deine Arbeit.

 

Aber in Ich-Vergessenheit und Du-Vergessenheit

geschieht es als ein Geschenk,

dass ich ganz bei mir und ganz bei Dir bin.

 

Das tiefe, versöhnte, verbundene Sein in Frieden

(ohne Haben, Tun und Bewirken)

geschieht meditativ nach innen hin zu mir

und verantwortlich nach außen hin zu Dir.

Es ist himmlisch ganz über mich hinaus

und irdisch ganz auf meinem und Deinem festen Boden.

 

Wenn ich nicht mehr glücklich werden,

und Dich nicht mehr glücklich machen will,

wird uns Glücklichsein geschenkt (Dir, mir und uns).

 

Kannst Du Dich nicht ganz vergessen,

kannst Du all Dein Gutes tun und lassen

ganz vergessen.

 

Und kannst Du den anderen nicht ganz vergessen,

kannst Du all Dein Gutes tun und lassen

ganz vergessen.

 

Bist Du in ganzer Ich- und Du-Vergessenheit,

dann bist Du in ganzer Ich- und Du-Zuwendung,

in beider allerhöchstem Interesse.

 

So bist Du ganz im Sein.

Und da wird Freude sein,

tiefe, weite, umfassende, tragende Freude.

Und die ist immer Geschenk.

Freude kannst Du weder machen, noch fordern.

Freude kommt vom Geschehenlassen.

 

Willst Du tief erfüllende Freude,

eine die gültig zählt

und die letztgültig zählt,

dann lass sie als Geschenk geschehen.

 

Und dann geschieht,

dass immer beides stimmt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: