Die Liebe

Die Liebe

Warum nur ist es manchmal so schwer,

das mit der Liebe?

Obwohl es doch eigentlich ganz einfach ist!

Wir alle kennen die Liebe vom Verliebtsein.

Das wirkt zwar anfangs ein wenig

egozentriert und geistesgestört

(alles ist rosarot und himmelblau),

aber – das IST die Liebe.

Herz und Geist sind bei beiden offen,

alles schwingt synchron, verwandt und verbunden.

Aber rosarot und himmelblau

halten ja nur für zwölf Wochen…

Was dann?

Du könntest einen neuen Partner suchen,

Dich neu verlieben. Wieder zwölf Wochen.

Du könntest enttäuscht Single bleiben

Dich auf Deine Bestimmung konzentrieren

und Dein Glück im Außen suchen.

Aber schau sie Dir an,

all die bitteren Weltverbesserer, Friedenskämpfer,

Umweltschützer, Bausparer, Besitzsammler,

Tierschützer, Sozialarbeiter und Elternbeiräte.

Sie alle suchen zumeist außen ihr Glück

und finden es nicht.

Du könntest versuchen,

Dein Zwölfwochenverliebtheitsglück

mit rosaroter Brille

zu konservieren, festzuhalten, anzuketten.

Das wird nicht gelingen.

Irgendwann werden durch die Nähe

all Eure alten Verletzungen hochgespült

und mit Vorwürfen, Urteilen, Trennungsdrohungen

und Veränderungsmanipulationen ausagiert.

Irgendwann wachst Du neben einem Monster auf.

Hast Du all das auch schon probiert?

Dann wirst Du es wissen:

DIE SEHNSUCHT BLEIBT.

Und genau DAS IST der Wendepunkt:

Ja, meine Einsamkeit

(oft am schlimmsten innerhalb einer Beziehung),

tut furchtbar weh.

Ja, es gibt Menschen,

die müssen mich nur an piksen,

da kommt mir die Galle hoch.

Das tut furchtbar weh.

Ja, mein Herz ist verschlossen.

Und mein Geist ist voller Urteile, Verurteilungen,

Schuldgefühle, Schuldzuweisungen,

Anklagen und Rechthabenwollen.

Das tut furchtbar weh.

DAS IST der Wendepunkt,

wenn Du sagst:

All diese Schmerzen von Einsamkeit, Urteil,

Hass und Selbstverachtung, tun furchtbar weh.

ICH WILL DIESE SCHMERZEN NICHT MEHR.

In genau demselben Augenblick (jetzt und hier)

in dem Du willst, dass all das Schwere

und Traurige und Zerbrochene heil wird,

hast Du MITGEFÜHL mit DIR.

Und da ist sie, die Liebe.

In demselben Augenblick,

in dem Du Dir und anderen

alle Fehler und Irrtümer vergibst

(die alle nichts mit Schuld und Sünde zu tun hatten)

und Dir und anderen jetzt schon mal

alle Fehler und Irrtümer,

die Ihr begehen werdet, vergibst

(und die alle nichts mit Schuld zu tun haben werden),

wird auf einmal in Dir und um Dich herum

alles ganz warm und weich.

Spürst Du das? Das ist die Liebe!

Du hast gerade Herz und Geist geöffnet,

für die Selbstliebe.

Und für das Mitgefühl.

Für Dich und andere.

Es ist die Selbstliebe und das Mitgefühl für Dich,

die sich ausdehnen wollen, hin zu einem anderen.

Und zu allen anderen.

Und wenn Du jetzt gerade

ein klein wenig verliebt bist, in alles, was jetzt gerade ist,

in Dich, in den einen oder anderen anderen,

in alle anderen, in Gott und die Welt und das Leben,

pssssst, das ist die Liebe

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