Augenhöhe

Augenhöhe

Unser ganzes Leben

wird in Beziehungen erlebt und erfahren.

Jede Begegnung ist ein Geschenk,

die schönen und die weniger schönen.

Jede Begegnung ist Nahrung,

für die Stärkung unseres wahren Selbst.

Wir werden am Du zum Ich (Martin Buber).

Wenn unsere Herzen geöffnet sind,

erleben wir das Leben wie einen Tanz,

zwischen Nähe und Distanz.

Mit geöffneten Herzen

nähren sich bei jeder Begegnung

Akzeptanz, Empathie, Authentizität und Humor.

Aus der unbedingten Wertschätzung

wächst die Liebe mit der Gewissheit,

dass es gut so ist, wie es jetzt gerade ist.

Aus dem Einfühlungsvermögen

wachsen Heilung, Vergebung und Mitgefühl

für sich selbst und den anderen.

Aus der Echtheit

wächst eine Kommunikation, bei der die Wahrheit

auch in der liebevollen Stille des Schweigens erlebt wird.

Aus dem Humor

wächst die Einsicht,

dass bei jedem Ego-Herz-Schmerz

ein klein wenig verbrannt wird von dem

Rechthaben und dem Besserwissen,

mit denen die Mitte des Herzens verklebt ist.

Jede Beziehung hat drei Anteile:

Das ICH, das DU und das WIR.

Das gilt für Beziehungen mit

Eltern, Kindern, Verwandten, Freunden, Kollegen,

Liebesgefährten und potentiellen Liebesgefährten,

die an der Tür klopfend um Einlass bitten,

um ein Geschenk zu bringen.

Das ICH,

das alle seine alten Verletzungen

sich selbst und dem anderen vergibt,

ist im selben Augenblick

in der Mitte seines Herzens

und strahlt den anderen an.

Das DU,

das alle seine alten Verletzungen

sich selbst und dem anderen vergibt,

ist im selben Augenblick

in der Mitte seines Herzens

und strahlt den anderen an.

In demselben Augenblick

ist aus ICH und DU ein WIR geworden.

Da geschehen

Akzeptanz, Empathie, Authentizität und Humor.

Wir Väter, Mütter, Kinder, Freunde und Partner

brauchen einander nicht, um komplett zu werden.

Wir sind ohne den anderen vollkommen.

Wir haben das selbstzerstörerische

Werten, Urteilen, Rechthaben, Besserwissen,

Schuldzuweisen, Angsthaben und Fordern

durchschaut.

Wir machen den anderen nicht verantwortlich

für unser Glück und unseren Frieden.

Wir finden Glück und Frieden

in der Mitte unserer Herzen,

von wo die Liebe strahlen und sich ausdehnen will,

hin zum anderen.

Die Liebe will keine Bedingungen,

sie muss frei sein, um sich ausdehnen zu können.

Und wir wissen gemeinsam,

dass wir manchmal Angst haben vor der Liebe,

als hätten wir sie nicht verdient.

Dabei „müssen“ wir sie nur hereinlassen,

wenn sie anklopft.

Dann füllt sie das ganze Haus.

Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen und Geliebte,

wir sind nicht besser oder schlechter, mehr oder weniger.

DU und ICH

WIR sind auf Augenhöhe.

Wenn wir sie einmal herein gelassen haben, die Liebe,

müssen wir nichts mehr tun oder lassen.

Wenn wir einander mit offenen Herzen berühren

und uns auf Augenhöhe in die Augen schauen,

kann das Wunder geschehen,

dass unsere Tränen der Angst

sich im Fließen

zu Tränen glückseliger Liebe verwandeln.

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